Déjà-vu Hefekloß


Taketsuru Hefekloss

Japanisches Äqui­va­lent zum Hefekloß – bei Taketsuru!

Das letzte Mal bei Taketsuru roch es, wie wenn man in Deutschland Hefeklöße zubereitet! Und auf dem Küchentisch lagen diese luftigen runden, rosaroten Klöße. Mein erster Gedanke, ich möchte einen essen. Dann: Die Dinger sind doch wirklich Hefeklöße?! Und „Konnte es denn wahr sein, dass man im entlegenen Japan deutsche Hefeklöße zubereitet und isst?!“

Déjà-vu Hefekloß

Nach der Erläuterung des Chefs von Taketsuru und ein paar Minuten ruhigen Überlegenes war die Antwort schnell gefunden. „Ja“ und „Nein“. Natürlich wird in Japan, in der Küche Hefe verwendet und auch das Dämpfen (Garmethode) ist bei der Herstellung japanischer Süßigkeiten allgegenwärtig. Von gleichen Zutaten und gleicher Garmethode ist es ein kleiner Schritt zu Produkten, die sich ähneln. Logischerweise schmecken japanische Hefeklöße anders als deutsche. Hier bei Taketsuru wurde dem Hefeteig eine Spur Sake (Reiswein) beigegeben und die luftigen, rosaroten Klöße hatten eine Füllung von Adzukibohnenpaste. Außerdem isst man sie ohne Soße, sozusagen aus der Hand. Und wie in meinem Fall, ich habe einen direkt aus dem Dämpfer bekommen, schmecken sie warm am besten. Schön, dass so einfache Dinge, wie der Geruch eines Gerichtes und Gefühl beim Zubeißen, ein so angenehmes Déjà-vu-Erlebnis auslöst.

Hefekloß Taketsuru

 

Déjà-vu Hefekloß Taketsuru

Déjà-vu Hefekloß Taketsuru

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Eingeordnet unter Essen, Informativ, Japan

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